Ortsgruppe Hattingen

 
Einsatz für die Uferschwalben in Hattingen

Am 30. März hat die Ortsgruppe Hattingen mit Hilfe des THW an der Ruhr neue Nistmöglichkeiten für Uferschwalben eingerichtet.

Vielen Dank noch einmal für die Hilfe

Ein Film zu der Aktion ist unter www.youtu.be/ifZAU-iIiA0 anzusehen.


 
Die „Stunde der Wintervögel“ 2012

Bundesweite Mitmachaktion
vom 6. bis 8. Januar


Der Naturschutzbund Deutschland veranstaltet im Januar zum zweiten Mal "Die Stunde der Wintervögel". Auch in Hattingen sind die Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Die Naturschützer wollen aus den Beobachtungen neue Erkenntnisse über schleichende Veränderungen in der Vogelwelt ziehen und darauf notwendige Schutzstrategien aufbauen.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Kohl- und Blaumeise, Haussperling oder Star. Wo kommen sie vor? Wo sind sie häufig und wo selten geworden? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel aus? Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Bereits bei ihrer ersten Auflage 2011 war die „Stunde der Wintervögel“ mit 85.000 Teilnehmern und rund 2,6 Millionen gemeldeten Vögeln die größte naturkundliche Mitmachaktion in Deutschland. Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Weitere Infos sowie Porträts der häufigsten Arten stehen online zur Verfügung. Auch die Auswertung der Meldungen ist im Internet live zu verfolgen. In Hattingen werden zusätzlich Meldebögen verteilt, die in der Stadtbibliothek, im Bürgerbüro und Industriemuseum Henrichshütte ausliegen.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Art die höchste Zahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 7. und 8. Januar von 10 bis 18 Uhr geschaltet: 0800-1157-115) oder einfach im Internet unter www.NABU.de/stunde-der-wintervoegel gemeldet werden. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2012. Unter den Teilnehmern werden zahlreiche Preise verlost.

Das anhängende Foto zeigt einen Erlenzeisig an einem Meisenknödel. Erlenzeisige sind bei uns Wintergäste, die in manchen Jahren kaum und in anderen Jahren in regelrechten Invasionen auftreten. In diesem Winter scheinen sie eher selten zu sein.

Foto: Nabu-Hattingen.de
 


 
Feuerwehreinsatz an der Ökozelle!

Am späten Nachmittag des 07. April hatte die Jugendgruppe der Feuerwehr einen Einsatz auf der Ökozelle des NABU Hattingen in Blankenstein.
Unter Leitung von Hauptbrandmeister Jens Herkströter wurde eine Übung durchgeführt mit dem Ziel, die von der Nabu Ortsgruppe erstellten Teichen mit Wasser zu füllen. Nach Einteilung der Gruppen durch den Hauptbrandmeister wurden die Anschlüsse, Schläuche und Verteiler gelegt. Die jungen Leute waren mit Eifer und Spaß bei der Arbeit und schon nach kurzer Zeit kam das Kommando "Wasser marsch" und die Teiche wurden gefüllt.
Auch an dieser Stelle noch einmal "Herzlichen Dank" an die Feuerwehr!

Erich Füllbeck

Foto: NABU-Hattingen.de
Erich Füllbeck

 



 
Jetzt noch Nisthilfen aufhängen

Einige Vögel suchen schon sehr früh ihr zukünftiges Brutquartier

Kaum ist das ärgste Winterwetter überstanden, beginnen bei milder Witterung die ersten Vögel mit den Vorbereitungen für den Nestbau. Mit lautem Gesang stecken Meisen bereits ihr Revier ab. Waldkauz und Schleiereule beginnen mit der Balz. Doch häufig finden die Wohnungssuchenden keine passende Bleibe. Insbesondere die intensive Nutzung und Überformung der Landschaft, aber auch die übertriebene Ordnungsliebe des Menschen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld erschweren der heimischen Tierwelt die Wohnungssuche. Der NABU in Hattingen ruft deshalb dazu auf jetzt Nisthilfen aufzuhängen.

"Der Verlust an natürlichen Brut-, Nist- und Lebensstätten hat für viele unserer Mitgeschöpfe ernste Ausmaße angenommen", so Bernd Jellinghaus vom Landesfachausschuss Ornithologie des NABU NRW. Doch mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand könne hier Abhilfe geschaffen werden. Künstliche Nisthilfen und Unterkünfte seien feste Bestandteile der Arbeit für den Schutz der heimischen Tierwelt. Fertige Kästen könnten jetzt und auch noch bis Ende März aufgehängt werden. Bereits angebrachte Nistkästen sollten bis dahin noch gereinigt werden.

Künstliche Nisthilfen böten vorallem in der engen Umgebung der Menschen, in Gärten und Parks zum Beispiel einigen der wohnungssuchenden Tierarten die Möglichkeit, über die Runden zu kommen. "Mit einem Nistkasten kann man Meisen, Sperlingen, dem Rotschwanz oder auch dem Star ein passendes Quartier schaffen, aber auch künstliche Schwalbennester oder Steinkauzröhren aus Menschenhand können helfen," erklären die Naturschützer vom NABU, die auf die wichtigste Grundregel beim Bau von Nisthilfen und anderen Hilfen für wohnungssuchende Tiere hinweisen: "Niemals chemisch behandelte Materialien verwenden."

Doch nicht nur Vögel, auch Fledermäuse und Insekten nehmen Nisthilfen gerne an. Für Insekten sind diese leicht gebaut: Ein mit Bohrlöchern versehenes Stück Holz wird an einer sonnigen, windgeschützten Stelle im Garten aufgehangen und schon finden dort Bienen und Wespen ein Zuhause. Fledermauskästen benötigen etwas mehr Aufwand, können jedoch mehrere Jahre von den Tieren bewohnt werden.

Wer es selber nicht mehr schafft Nisthilfen zu bauen, der kann auf ein breites Angebot in Baumärkten und im Naturversand zurückgreifen. Auch der Förderverein "Bildung für Arbeitnehmer" in der Roonstraße 17 bietet Holznistkästen an. Dort kann man jeden ersten Samstag im Monat von 9 -13 Uhr und werktäglich von 9-12 Uhr Nistkästen kaufen oder bestellen. Auch Maßanfertigungen sind möglich.

Allerdings sind voll ausgebuchte Nistkästen nur dann zu erwarten, wenn der Garten naturnah gestaltet ist und die Vögel entsprechend Nahrung finden!


Blaumeisen zählen zu den häufigen Bewohnern von Nistkästen in unsren Gärten
FOTO: NABU-Hattingen.de
Thomas Griesohn-Pflieger

 




 
Exkursion am 12. Dezember

Nabu und VHS laden ein zur Wintervogel-Beobachtung

Am kommenden Sonntag geht es zur Wintervogel-Beobachtung an den Kemnader See.
Die Naturfreunde von NABU und Volkshochschule wollen im Ruhrtal vor allem die vielen gefiederten Wintergäste aus dem hohen Norden und weiten Osten beobachten.

Sonntagmorgen um 8 Uhr geht es in Fahrgemeinschaften los an den Ruhrstausee, genauer zum Parkplatz Heveney. Von dort aus wird der Mündungsbereich der Ruhr besucht. Je nach Wetter stehen auch die Oelbachteiche auf dem Programm.

Vor allem Wasservögel finden sich auf der Wunschliste der Vogelbeobachter. Gänsesäger, Schellenten, hunderte oder tausende Stock-, Schnatter-, Pfeif- und Krickenten sowie Hauben- und Zwergtaucher. Kormorane und Möwen aus aller Herren Länder wollen die Vogelfreunde beobachten. Daneben werden natürlich auch Meisen und Finken, Drosseln und Greifvögel, Reiher und Gänse vors Fernglas kommen.

Treffpunkt ist um 8 Uhr am Sonntag das Rathaus, Roonstraße.

Die VHS-Gebühr beträgt 7,50 Euro. Gegen 14 Uhr will man zurück sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig.



 
Gartenfreunde spenden für Ökozelle

Eine Spende der "Offenen Gartenpforte - Gärten an der Ruhr" von 1 000 Euro konnte die NABU-Ortsgruppe jetzt für die Einrichtung einer Ökozelle in Blankenstein entgegennehmen. Mit dem Geld werde man, so der NABU, Werkzeuge und Naturschutzgeräte anschaffen können.

Auf einem Privatgelände in Blankenstein will die NABU-Ortsgruppe eine Ökozelle einrichten, die sowohl dem Naturschutz, als auch der Umwelt-Pädagogik dienen soll. Mit Unterstützung des Besitzers, Wolfgang Teckenberg, sollen ökologisch wertvolle Strukturen, die in der Agrarlandschaft verschwunden sind, wieder eingerichtet werden. "Wir werden Totholzhaufen und Lesesteinhaufen zusammentragen, kleine Teiche und Tümpel anlegen, alte Heckenstrukturen wieder vitalisieren und einen Obstkamp renovieren!", so Erich Füllbeck, der zusammen mit Hans-Jürgen Hendricks und Ralph Albrecht an der Ökozelle arbeitet.

Bereits jetzt ist das Gelände von rund 3 000 Quadratmetern ökologisch sehr interessant. Schmetterlinge, Käfer, Wanzen und viele Vögel wurden schon beobachtet; ebenso Rehe und ein Steinmarder. 50 Tier- und Pflanzenarten konnten die Naturschützer schon feststellen und das bei nur wenigen Begehungen.

Den Vertretern der Offenen Gartenpforte liegt besonders die Umweltbildung am Herzen. "Es wäre schön, wenn schon im nächsten Sommer hier die ersten Kindergartengruppen oder Schulklassen aus der Nachbarschaft Naturerfahrungen machen könnten", so Katja Triebert und Andrea Stolte bei der Besichtigung der Öko-Baustelle. NABU und Offene Gartenpforte wollen auf jeden Fall im Gespräch bleiben. Hans-Jürgen Hendricks: "Wir können eine Menge voneinander lernen!"

Kontakt:
Erich Füllbeck, 02052 813120

Das Foto zeigt die Spendenübergabe in der Ökozelle. Von links nach rechts sind zugegen:
Thomas und Katja Triebert, Jörg Stinnesbeck, Andrea Stolte von der Offenen Gartenpforte und Ralph Albrecht, Hans-Jürgen Hendricks und Erich Füllbeck vom NABU-Hattingen.
Foto: NABU-Hattingen


 




Wichtige  Termine

 

23.04. um 19.00 Uhr:

Vortrag: Auf Grzimeks Spuren

12.05. um 09.00 Uhr:

Aktion: Wiesen- und Teichpflege am Henrichspark

16.06. um 09.00 Uhr:

Aktion zum Schutz der Perlmutterfalter

24.06. um 09.00 Uhr:

Exkursion: Holthausen im Sommer

25.06. um 19.00 Uhr:

Vortrag: Vogelzug in Israel

 
Programm
 

 

 

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